2 – Tagesausflug nach Prag am 10. Und 11. Oktober
Der vierte Ausflug in diesem Jahr führte uns in die goldene Stadt Prag. Bei bester Reiselaune der 47 Teilnehmer starteten wir mit dem Bus um 7,00 Uhr in Unterweitersdorf. Wir fuhren über Freistadt – Budweis in die Nähe der Stadt Tabor, wo wir eine kleine Frühstückspause einlegten und uns mit Wurstsemmeln stärken konnten. Weiter ging es nach Prag, wo wir um 11,00 Uhr im Hotel Olympik eintrafen. Nach dem reichhaltigen Mittagessen konnten wir die Zimmer beziehen und um 14,00 Uhr wurden wir von der Reiseleiterin Roša zur Stadtführung abgeholt. Roša zeigte uns auf sehr kompetente aber auch humorvolle Weise das Strahov-Stadion, das zwischen 220000 und 250000 Zuschauer gefasst hat aber heute dem Verfall preisgegeben ist und nicht mehr benützbar ist. Weiter ging es zur Prager Burg mit ihrer herrlichen, riesigen St. Veith Kathedrale und in die Umgebung des Hradschin mit seinen Bauwerken aus der Zeit des 14 Jahrhunderts. Der Berg Hradschin ragt über der Prager Kleinseite empor. Auf ihm steht das älteste Wahrzeichen von Prag: die größte geschlossene Burganlage der Welt – die Prager Burg. Noch bis heute hat sie ihre Funktion als Sitz des Staatsoberhaupts inne und ist die Residenz des tschechischen Präsidenten. Dort konnten wir auch die zeremonielle Wachablöse mitverfolgen. Der Veitsdom im 3. Burghof der Prager Burg ist das größte Kirchengebäude Tschechiens und gleichzeitig das mit der längsten Bauzeit. Fast 600 Jahre lang kamen und gingen die Baumeister bis das Gotteshaus in seiner heutigen Pracht zu bewundern war. Nach der interessanten Führung fuhren wir zum Schiff und um 18,00 Uhr hieß es „Leinen los“ zur Lichterfahrt auf der Moldau. Auf dem Schiff konnten wir bei einem vorzüglichen Buffet das Abendessen einnehmen und uns von der beleuchteten Stadt beeindrucken lassen.
Am 2. Tag holte uns nach dem Frühstück unsere Stadtführerin Roša im Hotel ab und wir besichtigten die Karlsbrücke, die Altstadt und den Wenzlsplatz. Die Karlsbrücke ist eine der ältesten Steinbrücken der Welt. 400 Jahre lang war das bekannte Wahrzeichen Prags die einzige Möglichkeit die Moldau zu überqueren. Auf 516 Meter Länge und 10 Meter Breite versuchen heute Karikaturisten, Musiker und Taschendiebe sprichwörtlich den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Auf dem Altstädter Ring befindet sich auch die astronomische Uhr – auch Aposteluhr genannt aus dem Jahr 1410. Von 9,00 bis 21,00 Uhr erscheinen jeweils zur vollen Stunde die Figuren der 12 Apostel, die sich zu Glockenklängen in Bewegung setzen. Nach einem kurzen Stadtbummel ging es um 14,00 Uhr wieder zurück Richtung Österreich. Im Gasthaus Blumauer in Rainbach konnten wir noch eine Abschlussjause einnehmen und um 19,30 Uhr sind wir nach einer gelungenen Reise mit vielen neuen Eindrücken wieder in Unterweitersdorf angekommen.